Homepage | Kontakt

Im Januar 2016 startete die Diskussion über die Abschaffung der Spez-Sek Klassen an der Lerbermatt leider erneut.

Hier zusammenfassend die wichtigsten Geschehnisse:

Januar 2016
Die Spez-Sek Debatte in Köniz beginnt erneut! Die Mitte-Parteien und die SP von Köniz wollen die Spez-Sek abschaffen. Einigen Politikerinnen und Politiker ist dieses bewährte und beliebte Bildungsangebot am Gymnasium Lerbermatt somit ein Dorn im Auge, obschon sie teilweise auch die eigenen Kinder genau in diese Klassen schicken.
Wir müssen uns weiterhin vehement für den Erhalt dieser Klassen einsetzen! Debattiert wird in der Februarsitzung 2016 des Könizer Parlamentes.
BZ Januar 2016

Februar 2016
Die Spez-Sek Debatte an der Februarsitzung 2016 des Könizer Parlamentes verlief hitzig.
Die Mitteparteien zogen ihren Vorstoss zur Abschaffung der Spez-Sek Klassen am
Gymnasium Lerbermatt zurück, wollen aber mit einem neuen Vorstoss genau das
gleiche fordern. Die FDP signalisierte klar und deutlich, dass sie bei einer drohenden Schliessung dieser beliebten Schulklassen eine Volksinitiative erwägen!
Bund Februar 2016
BZ Februar 2016

März 2016
Nun will der Gemeinderat von Köniz die Spez-Sek Klassen am Gymnasium
Lerbermatt schliessen, trotz dessen Beliebtheit bei Eltern und Schülern.

Nach dem Motto «Sparen auf dem Buckel unserer Schülerinnen und Schülern» will der Gemeinderat von Köniz aus rein finanzpolitischen Gründen die bewährten Schulklassen am Gymnasium Lerbermatt schliessen. Sparübungen im Bereich der Bildung lehnen wir ab.
Die Behauptung von Gemeinderat Brönimann im Bund vom 2.3.16, es sei leicht
nachzuweisen, dass die Vorbereitung aufs Gymnasium an den Könizer Oberstufen gleich gut sei wie jene in den Spez-Sek Klassen am Gymnasium Lerbermatt ist inakzeptabel, da unwahr. Von einem Bildungsvorsteher erwartet man mehr Differenziertheit! Die Thematik als «rein finanzpolitisches Geschäft» zu bezeichnen istzudem unhaltbar!
Bund März 2016

April 2016
Ein Brief von Gemeinderat Brönimann verärgert Eltern und Schüler.
Zu Ferienbeginn verschickte Gemeinderat Brönimann am 31.3. 2016 ein Schreiben an diejenigen Eltern, welche ihre Kinder ab dem Sommer an die Spez-Sek Klassen am Gymnasium Lerbermatt schicken wollen. Da sich am Oberstufenzentrum Köniz für die Spez-Sek nur 18 Schülerinnen und Schüler angemeldet haben, an der Lerbermatt hingegen deren 62!, möchte Herr Brönimann nun Eltern freiwillig dazu bewegen, ihre Kinder ans Oberstufenzentrum zu schicken.
Gleichzeitig droht er mit harten Massnahmen, d.h. mit Zwangsumteilungen mittels einer Verfügung! Er weigert sich also, eine dritte Klasse an der Lerbermatt zu eröffnen, so wie das in der Vergangenheit öfters nötig war. Dieses Vorgehen ist bedenklich, da die Diskussion über die Spez-Sek Klassen bzw. deren Abschaffung ja erst wieder neu in Diskussion ist.
Herr Brönimann setzt also Eltern und Schüler wie auch die Lerbermatt unter Druck und verkennt, dass diese bewährten Klassen einem grossen Bedarf entsprechen!
Anstatt diese aus rein finanzpolitischen Gründen abzuschaffen zu wollen, sollte sich Kollege Brönimann besser Gedanken darüber machen, weshalb die Spez-Sek Klassen an der Lebermatt so beliebt sind! Wieso verschliesst er sich dieser bildungspolitischen Diskussion?
BZ vom 05. 04. 2016
BZ vom 25. 04. 2016

April 2016
Unter dem Druck der Politik, Eltern und Schüler wird eine dritte Spez-Sek Klasse am Gymnasium Lerbermatt eröffnet. Gemeinderat Thomas Brönimann schätzte die Situation einmal mehr falsch ein und musste zurückkrebsen.

Betroffene Eltern und Schüler wendeten sich nach dem Erhalt des Briefes von
Gemeinderat Brönimann mit einem offenen Brief an die Mitglieder des Könizer
Parlamentes. Die 138 Mitunterzeichnenden drückten darin ihr Befremden aus, dass die Spez-Sek Klassen an der Lerbermatt – obwohl ein Erfolgsmodell – erneut zur Debatte stehen. Zudem seien die vom Gemeinderat in der Summe aufgeführten Sparmöglichkeiten nicht nachvollziehbar.
Dieser Brief landete am Tag der April Parlamentssitzung, an welcher ein Bericht des Gemeinderates zur Aufgabenüberprüfung inkl. Spez-Sek Abschaffung traktandiert war, bei den Volksvertretern in der Mailbox. Der Gesamtbericht wurde aus verschiedenen formalen Gründen zurückgewiesen, zur eigentlichen Spez-Sek Debatte kam es erst gar nicht. Entsprechende Presseartikel und der Elternbrief setzten Gemeinderat Brönimann unter grossen Druck. Dieser Druck löste ein erneutes Schreiben aus seiner Feder aus, diesmal mit der Botschaft, dass er nun doch eine dritte Klasse an der Lerbermatt eröffnen wolle. Keine der Eltern war übrigens bereit, einer freiwilligen Umteilung zuzustimmen, entsprechende Verfügungen wären mit grosser Sicherheit ebenfalls nicht
akzeptiert worden.
Zusammenfassend ein weiterer Teilerfolg, die Abschaffung der Spez-Sek Klassen am Gymnasium Lerbermatt ist aber alles andere als vom Tisch! Ein erneuter Vorstoss der Mitteparteien zur Abschaffung ist bereits eingegeben worden. In der kommenden Budgetdebatte für das Jahr 2017, wird Ende 2016 zudem die Schliessung erneut dem Parlament vorgelegt, diesmal verbunden mit einer verbindlicher Abstimmung.
Der Gemeinderat wird seinen Entscheid zur Schliessung aus Spargründen kaum
umstossen. Wäre eine Mehrheit des Parlamentes für die Abschaffung, würde die Drohung mittels Volksinitiative dann zu einer Realität! Der Erhalt der Spez-Sek Klassen am Gymnasium Lerbermatt war, ist und bleibt für uns ein klares bildungspolitisches Ziel!
Bund 26. 4. 2016
BZ 26. 4. 2016
BZ 27. 4. 2016

Mai 2016
Der Bildungsdirektor von Köniz traut seinen eigenen Zahlen nicht mehr.
Bund 12. 5. 2016